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Haarausfall

EAV-Messpunkt: Niere 1 D (Fuß)

Wachstum und der Aufbau der Haare sind von einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen abhängig. So kann Haarausfall z.B. durch eine Unterversorgung von B-Vitaminen und Zink verursacht sein.

Durch einen Mangel von Vitamin A, Beta-Karotin oder Vitamin B5 können die Haare nicht nur stumpf und brüchig werden, sondern verlieren auch ihren Glanz. Vitamin C regt das Wachstum der Haare an und Vitamin B5ist wichtig, weil es Wasser in den Haaren bindet, so dass sie nicht brüchig werden und ihren natürlichen Glanz behalten.

Zinkmangel liegt bei unseren Messungen häufig vor, Biotin (Vitamin H) fehlt relativ selten.

Ursachen von Haarausfall

Unser Interesse gilt vor allem den Ursachen des Haarausfalls. Deswegen haben wir in den letzten Jahren eine Fallstudie mit über 200 PatientInnen durchgeführt, die leichten, schwer diffusen oder kreisrunden Haarausfall hatten. Mit Hilfe unseres computergestützten Diagnosesystems, der Elektroakupunktur nach Voll (EAV), haben wir über einen bestimmten Akupunkturpunkt für Haarausfall (Niere 1d) die Ursachenkombinationen für diese Erkrankung untersucht und kamen zu überraschenden Ergebnissen:

Subchronische und toxische Nierenbelastungen z.B. mit Bakterien, Viren und Schwermetallen wurden dabei häufig erfasst, die symptomarm sind und infolgedessen von den Laborwerten nicht erkannt werden. Weitere Auffälligkeiten waren chemische Gifte sowie Schwermetallbelastungen.

Selten wurde Haarausfall durch Hormonstörungen hervorgerufen; nur natürliche Hormone wie die aus der Yamswurzel sollten dann eingesetzt werden. Häufig waren Vitaminunterversorgung und Spurenelemente-Mangel beteiligt.

Auch bei hormonellen Störungen mit Haarausfall sollten pflanzlichen Mittel eingesetzt werden. Bei Vitamin- und Spurenelemente-Mangel als Ursachen für Haarausfall wird orthomolekulare Therapie eingesetzt: einerseits B-Vitamine über Vitaminpräparate, andererseits Zink und Selen über Mineralstoffpräparate.

Zur Basistherapie ist eine zusätzliche Ernährungsumstellung auf vitamin- und rohstoffreiche Kost empfehlenswert. Haarausfälle, welche durch subchronische bakterielle und virale Nierenbelastungen, chemische Gifte und Schwermetallbelastungen verursacht wurden, können mit Hilfe einer Entgiftungstherapie behandelt werden.

Die langfristige Ursachenvermeidung gehört ebenso zum naturheilkundlichen Therapieprogramm, das nach einer individuellen Verordnung auch kombiniert werden kann und nach mehreren Wochen schon zu einer wesentlichen Besserung oder Heilung des Haarwuchses bzw. Haarnachwuchses führen kann.

Bei totalem Haarausfall war die Motivation für eine mehrmonatige Zusammenarbeit seitens der Patientinnen notwendig: Auch in solchen Fällen besteht Anlass zum Optimismus, wie wir aus Erfahrung wissen und wie es unsere Fallstudie auch zeigt.

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