Blei, Amalgam und Palladium
Beschwerden, die von Belastungen durch Schwermetalle, Amalgam, Blei und Palladium (Platinmetalle) ausgelöst werden, können sich ohne entsprechende Behandlung zu einer chronischen Krankheit entwickeln.
Die Liste der Begleitsymptome von Schwermetallbelastungen ist lang und reicht von Allergien, Kontaktekzemen und anderen Hautausschlägen über Nasennebenhöhlenentzündungen und Asthma bis hin zu chronischen Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Ängsten, Schlaflosigkeit, Ohrensausen u.v.a.m. Durch Rückenschmerzen, Rheuma und Gelenkschmerzen, aber auch Verstopfungen, Blähungen und Durchfall o.ä. können sich Schwermetallbelastungen ebenfalls bemerkbar machen.
Schwermetalle in Zahnfüllungen
Amalgamplomben haben einen 50-prozentigen Quecksilberanteil und bestehen zu weiteren 50 Prozent aus einem Legierungspulver, das wiederum aus verschiedenen Metallen zusammen gemischt ist: Zinn, Kupfer, Silber und andere Metalle sind in unterschiedlichen Prozentanteilen darin enthalten. Da der Speichel ein Elektrolyt, d.h. eine elektrisch leitende Flüssigkeit ist, werden alle Metallverbindungen infolge der Korrosion früher oder später aus den Plomben herausgelöst und in den Körper hinein wandern. Korrosionsprozesse werden zusätzlich durch verschiedene Legierungen im Mund beschleunigt: Amalgam-, Gold- und Palladiumplomben u.a. Eine schonende Entfernung älterer Zahnmetalle wird angeraten, um der latenten Vergiftungsgefahr vorzubeugen.
Testung von Schwermetallen mit der Elektroakupunktur nach Voll (EAV)
Zum Nachweis der Unverträglichkeit von Amalgam und anderen Schwermetallen setzen wir die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) als Diagnoseverfahren ein. Der kleine EAV-Test dauert ca. 45-60 Minuten und beinhaltet eine gründliche Messung der durch Zahnmetalle ausgelösten Schäden. Einzelfragen vonseiten der Patienten können auch abgeklärt werden und abschließend wird ein Therapieplan erstellt.
Bei chronischen Erkrankungen empfiehlt sich der große EAV-Test, wobei für eine umfangreiche Untersuchung und die Ausarbeitung eines individuellen Therapieplans meist ca. 1,5 – 2 Stunden benötigt werden. Selten wird eine Blutuntersuchung auf Allergien durchgeführt, um die Ergebnisse des Lymphozyten-Transformationstest (Melisa-Test) dann mit den EAV-Messwerten sowie den schulmedizinischen Kontrollbefunden des Epikutantests abzugleichen.
Die Therapie setzt sich aus der orthomolekularen Therapie wie Mitteln wie Zink, Selen, Alpha- Liponsäure und Glutathion und einer speziellen Nosodentherapie zusammen: Mit orthomolekularen Substanzen können die festgestellten Mangelzustände ausgeglichen und subklinische Infekte mit einer „homöopathischen Immunisierung“ erfolgreich behandelt werden.
