auch Harnträufeln, Imperativer Harndrang
Nykturie – nächtlicher Harndrang und Bettnässen
Unsicherheit wird zum ständigen Begleiter der Menschen, die keine Urinkontrolle haben.
Das Problem des Harnträufelns oder Bettnässens wird in der medizinischen Fachsprache unter „Inkontinenz“ zusammengefasst, womit die chronische Krankheit gemeint ist. Nieren- und Blasenschwäche, die mit einem geschwächten Immunsystem zusammenhängen, führen zu einem unkontrollierten Harnträufeln bzw. zur Inkontinenz.
Ein Sonderfall der Inkontinenz ist die „Nykturie“, womit das nächtliche Wasserlassen gemeint ist, das bei Kindern wie bei Erwachsenen auftreten und verschiedene Ursachen haben kann.
Auch bei der Diagnostik von Inkontinenz und Nykturie muss man von mehreren Störungen und Belastungen ausgehen. Neben subchronischen Infektionskrankheiten, die auf Viren, Bakterien, Parasiten oder Pilzen beruhen, können Umweltgifte, Allergien, Nahrungsunverträglichkeit sowie psychischer oder/und körperlicher Stress die Ursachen von Inkontinenz und Nykturie sein.
Naturheilärzte gehen davon aus, dass eine Krankheit nicht unbedingt am Ort des Geschehens eine Störung hinterlassen muss und Beschwerden sich über erkrankte Organe bemerkbar machen, während Schulmediziner keinen Zusammenhang zwischen der Grundkrankheit und den Organerkrankungen erkennen und die belasteten Organe wegen fehlender Auffälligkeiten bei den Laborwerten (Nieren) deshalb auch nicht behandeln.

In Diagnostik und Therapie setzen die Naturheilverfahren anders an: Über die Diagnose mit der Elektroakupunktur (EAV) finden sich am Nieren- oder Blasenpunkt bei der Inkontinenz schwere Infekte und bei der Nykturie oft unterschwellige leichte Infekte, die mit anderen Belastungsfaktoren wie z.B. Pilzen, Viren, Bakterien und Parasiten oder anderen Toxinen (Restgifte) zusammenhängen, die mit Nosoden, homöopathischen Begleitmitteln, Enzymen, Organpräparaten und oft auch Zink überraschend gut behandelt werden können.
