Viele erwachsene Menschen erleben mehrere depressive Phasen als Lebenskrisen, die mal kürzer, mal intensiver sind. Depressionen zählen heute zu den häufigsten chronischen Erkrankungen, woran vor allem in der Großstadt lebende Menschen leiden. Sie machen sich meistens über Niedergeschlagenheit, Antriebsschwäche, Schlafstörungen, Apathie, Schuldgefühle und pessimistischem Denken u.v.a.m. bemerkbar, wobei die psychischen Symptome oft von körperlichen Beschwerden begleitet werden.
Eine depressive Stimmungsschwankung kann mit ärztlicher Hilfe innerhalb von sechs bis acht Wochen wieder verschwinden.
Oft hat eine Depression mehrere Ursachen, die von seelischer Überlastung, Schock, Traumata und emotionalem Stress über chronische Organschäden – meistens sind Leber und Darm belastet – bis zu hormonellen Umstellungen reichen können. In der falschen Lebens- und Ernährungsweise finden sich weitere Ursachen für eine depressive Erkrankung, welche auch durch unvitale Kost, Bewegungsarmut oder Störungen des persönlichen Lebensentwurfs mit bedingt sein kann. Es ist auch möglich, dass eine Depression chemisch hervorgerufen wird bzw. als Nebenwirkung infolge der regelmäßigen Einnahme von Antibabypillen, Cortison-Tabletten oder Blutdruckmittel auftritt.
Die möglichen Ursachen der Depression können mit Hilfe der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) getestet werden. Nach dem EAV-Basistest führt der Arzt ein längeres Gespräch mit dem Patienten, um auf seine aktuelle Lebenssituation einzugehen und gemeinsam mit ihm eine weitere persönliche Ursachendiagnose vorzunehmen.
Bei Depressionen finden sich häufig zusätzlich Störungen an den Ausleitungsorganen – bei Nieren, Leber und Darm. Auch Herz und Nervensystem können in der Regulierung gestört sein.

Endogene oder exogene Ursachen der Depression
Bei den Ursachen unterscheidet man zwischen endogenen oder exogenen Depressionen. Bei den endogenen Formen sind keine äußeren Ursachen erkennbar: Eine endogene Depression, die nach wissenschaftlichen Untersuchungen oft über eine Generation vererbt wird, kann von heute auf morgen kommen und wieder gehen. Behandlungen endogener Depressionen verlaufen meistens langwierig und können in schweren Fällen nur mit Hilfe von chemischen Antidepressiva erfolgen. Homöopathische Einzelmittel in Hochpotenz können auch hier unterstützend wirken.
Für exogene Depressionen lassen sich äußere Lebensumstände finden, die z.B. auf Enttäuschungen, Kränkungen oder Misserfolge zurückgeführt werden können. Leichte Depressionen exogener Art verschwinden, wenn der Patient die äußeren Ursachen verarbeitet anstatt sie zu verdrängen.
„Erkenne die Ursache der Krankheit“
„... und ihre Chance“
– so kann man den Kernsatz der Naturheilkunde ergänzen und ihren ganzheitlichen Ansatz damit betonen. Der Naturheilarzt bemüht sich darum, dem Patienten wieder zu seiner Balance zurück zu verhelfen, um die Depression aus eigener Kraft zu überwinden. Nur der Patient kann die Chance einer Depression für sich selbst erkennen, die mit der Reifung der Persönlichkeit verbunden ist. Der Arzt unterstützt ihn dabei therapeutisch begleitend, bis der Patient den Schlüssel zu seinen selbstheilenden Kräften wieder findet.
Nach dem ganzheitlichen Ansatz der Naturheilkunde besteht beim gesunden Menschen eine Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele. Wenn der harmonische Dreiklang von Körper-Geist-Seele jedoch an einer Stelle gestört ist, dann kann von Gesundheit keine Rede mehr sein. Zwischen Körper, Geist und Seele bestehen Wechselwirkungen, welche bei allen Krankheiten, besonders aber bei einer Depression, zum Tragen kommen. Depressionen entstehen im Verlauf körperlicher Störungen, aufgrund von starken seelischen Belastungen oder auch durch eine Überforderung des Geistes, oft verbunden mit Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen.
In vielen Fällen kann die Depression als eine Lebenskrise aufgefasst werden, die zu einem Überdenken der bisherigen Lebensinhalte persönlich herausfordert. Wenn die Depression bzw. die Lebenskrise auch als positives Signal erkannt werden kann, liegt in der Neuorientierung durchaus eine große Chance.

Kombiniertes Therapieprogramm bei Depressionen
Unter den Heilpflanzen ist besonders das Johanniskraut hervorzuheben, das sich als Hauptmittel zur Behandlung von Depressionen traditionell bewährt hat.
Es ist allgemein bekannt, dass Johanniskraut stimmungsaufhellende Substanzen beinhaltet und - im Gegensatz zu chemischen Antidepressiva - nicht zur Abhängigkeit führt. Bei Nervosität, Schlafstörungen und Kopfschmerzen wird Baldrian eingesetzt, das beruhigende, krampflindernde und blutdrucksenkende Wirkungen hat sowie als Mittel zur Konzentrationssteigerung zusätzlich verordnet werden kann.
Je nach individuellem Verlauf einer Depression können auch homöopathische Mittel mit antidepressiven Wirkungen eingesetzt werden.
Bei Depressionen sind kombinierte Therapien sinnvoll: Eine Bewegungstherapie wirkt in vielen Fällen antidepressiv und ist als ergänzende Maßnahme zu anderen Naturheilverfahren auf jeden Fall empfehlenswert. Ob eine Ernährungs- oder Entgiftungstherapie notwendig ist, welche pflanzliche oder homöopathische Mittel angezeigt sind oder welche Vitamine und Mineralstoffe bei an Depression erkrankten Menschen therapeutisch ergänzend eingesetzt werden können, wird mit der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) individuell ausgetestet.
Weiter kann über das EAV-Testverfahren auch die richtige Mischung der Bach-Blüten ermittelt werden, um die in der Depression geschwächte Vitalität des gesamten Körperhaushalts optimal auszugleichen.
Zur ganzheitlichen Stärkung der Vitalität bieten wir unter anderem Gesprächstherapien mit Lösungs- und Affirmationsansätzen sowie regelmäßige Austestungen mit TimeWaver an.

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