Spurenelemente gehören zur großen Gruppe der Mineralstoffe: Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Nickel, Selen, Silicium und Zink zählen dabei zu den bekannteren. Im Körper befinden sich außerdem Kobalt, Mangan, Molybdän und Vanadium, die bisher weniger bekannt sind, sowie rund zwei Dutzend weitere Spurenelemente, die in ihrer Wirkung bis heute wissenschaftlich nicht eingehend untersucht worden sind.
Die Erforschung der Mineralstoffe wurde lange Zeit in der Wissenschaft vernachlässigt, wohingegen die Bedeutung der Vitamine schon seit der Jahrhundertwende bekannt und von medizinischer Seite bestätigt worden ist. Erst seit ca. 35 Jahren befassen sich Wissenschaftler eingehend mit Mineralstoffen.
Mineralstoffe sind Spurenelemente, d.h. sie kommen nur in winzigen Mengen bzw. „Spuren“ im Körper vor. Sie sind lebenswichtig, weil sie für den Knochenaufbau, den gleichmäßigen Herzrhythmus, die Bildung von Erbgut, die Regulation des körpereigenen Wasserhaushalts u.v.a.m. zuständig sind. Außerdem stützen sie das Immunsystem und schützen vor Stressbelastungen.
Mineralstoffe werden über die Nahrung aufgenommen, wobei sie bei der Verdauung im Darm meistens nur in Bruchteilen zugeführt werden und der ungenutzte Rest dann wieder ausgeschieden wird. Die Aufnahme der Mineralstoffe wird von der Hirnanhangdrüse gesteuert, aber wenn diese Steuerung durch eine Störung aus dem Gleichgewicht gerät – wie z.B. im Krankheitsfall – dann kommt es unweigerlich zu einer Mineralstoffunterversorgung, die unter Umständen gefährlich werden kann.
Auch hier gilt im Wesentlichen, was auf die Vitamine zutrifft: Infolge eines Mangels an Mineralstoffen können körperliche Beschwerden verschiedenster Art auftreten, die von Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen über Depressionen und Schlaflosigkeit bis hin zu trockener Haut und Haarausfall u.v.a.m. reichen. Der Bedarf an Mineralstoffen kann durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt werden, was künstlichen Präparaten natürlich vorzuziehen ist.
Spurenelemente und chronische Krankheiten
Chronisch Kranken fehlen oft Spurenelemente wie Selen und Jod sowie Mineralien wie Magnesium und Kalzium.

Die Einnahme von Mineralstoffpräparaten sollte erst nach einer Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Vor der Verordnung wird er den Patienten gründlich untersuchen, um zu klären, ob überhaupt ein Spurenelemente- oder Mineralstoffmangel vorliegt.
Mit Hilfe der Elektropunktur nach Voll (EAV) kann dann auch genau ermittelt werden, welche Mineralstoffe beim Patienten mangelhaft und auszugleichen sind. Nach einer EAV-Testauswertung bekommt der Patient einen individuellen Vitalstoffzufuhrplan mit empfohlenen Einnahmemengen für die betreffenden Mineralstoffe.
