Pflanzenheilkunde
Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) in der Eletroakupunktur (EAV) testbar am Akupunkturpunkt
Die Phytotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Naturheilverfahren mit traditioneller Erfahrungsheilkunde. Heilpflanzen, bzw. pflanzliche Arzneimittel, haben vorbeugende, schmerzlindernde und heilende Wirkungen und werden bei Entzündungen, Magen- und Darmerkrankungen, Erkältungskrankheiten, Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen u.v.a.m. erfolgreich eingesetzt.
Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, die direkt auf den Körper wirken, haben sie einen hohen therapeutischen Wert. Wissenschaftlich belegt sind auch ihre komplexen Wirkstoffe: Heilpflanzen können die Funktionen des Magen- und Darmtrakts stärken, die Verdauung aktivieren, die Aufnahme von Nährstoffen verbessern, den Blutkreislauf unterstützen, Arteriosklerose zurückbilden, die Atmung anregen u.v.a.m.
Viele chronische und akute Krankheiten bessern sich nach der Einnahme von Phytopharmaka: Allergien und andere Hautkrankheiten, chronische Infektionen, Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Leberbeschwerden u.v.a.m.


Auf Heilpflanzen basierende Arzneimittel sind verträglicher als viele herkömmliche Medikamente. Phytopharmaka bestehen ausschließlich aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder pflanzlichen Inhaltsstoffen, die auch pharmazeutisch zubereitet sein können. In der Pflanzenheilkunde werden die sogenannten milden bzw. „mite“-Pflanzenheilmittel zur Behandlung vorgezogen.
Nicht zur Selbstbehandlung geeignet und meistens auch rezeptpflichtig sind dagegen starke bzw. „forte“-Präparate, wozu z. B. die Opium-Tinktur mit dem Wirkstoff Morphium, die Belladonna-Tinktur mit dem Wirkstoff Atropin oder Presssaft aus Digitalis purpurea mit dem Wirkstoff Digitoxin zählen.
In der Regel können die milden Phytopharmaka ohne Bedenken eingenommen werden und eignen sich besonders für eine arztgestützte Langzeittherapie. Da die Einnahme pflanzlicher Arzneimittel jedoch in Kombination mit anderen Präparaten zu unerwünschten Wechsel- und Nebenwirkungen führen kann, ist eine Selbstmedikation im Allgemeinen nicht empfehlenswert. Eine Absprache mit dem Naturheilarzt, der über solide Kenntnisse der Phytotherapie verfügt, ist stets anzuraten. Er kann die Patienten genau über die komplexen Wirkstoffe der Heilpflanzen sowie ihre Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufklären. Die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Nebenwirkungen ist sehr gering, wenn ein pflanzliches Arzneimittel vorschriftsmäßig angewendet wird.

