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Die Akupunkturpunkte Dr. Volls ermöglichen es, auch die recht häufigen, durch Parasiten verursachten Darm- und Leberbelastungen zu testen. Oft finden sich Toxine von Toxoplasmose, Ascariden, Oxyuren und Amöben, aber auch Bandwürmer.

Frau Hulda Clark beschreibt, dass weitere Parasiten bei der Entstehung von Tumoren ein Faktor sein können. Durch Haustiere und deren Futter können hier Ursachen vorliegen.

Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) in der Eletroakupunktur (EAV) testbar am Akupunkturpunkt

Die Phytotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Naturheilverfahren mit traditioneller Erfahrungsheilkunde. Heilpflanzen, bzw. pflanzliche Arzneimittel, haben vorbeugende, schmerzlindernde und heilende Wirkungen und werden bei Entzündungen, Magen- und Darmerkrankungen, Erkältungskrankheiten, Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen u.v.a.m. erfolgreich eingesetzt.

Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, die direkt auf den Körper wirken, haben sie einen hohen therapeutischen Wert. Wissenschaftlich belegt sind auch ihre komplexen Wirkstoffe: Heilpflanzen können die Funktionen des Magen- und Darmtrakts stärken, die Verdauung aktivieren, die Aufnahme von Nährstoffen verbessern, den Blutkreislauf unterstützen, Arteriosklerose zurückbilden, die Atmung anregen u.v.a.m.

Viele chronische und akute Krankheiten bessern sich nach der Einnahme von Phytopharmaka: Allergien und andere Hautkrankheiten, chronische Infektionen, Kreislaufschwäche, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Leberbeschwerden u.v.a.m.

Auf Heilpflanzen basierende Arzneimittel sind verträglicher als viele herkömmliche Medikamente. Phytopharmaka bestehen ausschließlich aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder pflanzlichen Inhaltsstoffen, die auch pharmazeutisch zubereitet sein können. In der Pflanzenheilkunde werden die sogenannten milden bzw. „mite“-Pflanzenheilmittel zur Behandlung vorgezogen.

Nicht zur Selbstbehandlung geeignet und meistens auch rezeptpflichtig sind dagegen starke bzw. „forte“-Präparate, wozu z. B. die Opium-Tinktur mit dem Wirkstoff Morphium, die Belladonna-Tinktur mit dem Wirkstoff Atropin oder Presssaft aus Digitalis purpurea mit dem Wirkstoff Digitoxin zählen.

In der Regel können die milden Phytopharmaka ohne Bedenken eingenommen werden und eignen sich besonders für eine arztgestützte Langzeittherapie. Da die Einnahme pflanzlicher Arzneimittel jedoch in Kombination mit anderen Präparaten zu unerwünschten Wechsel- und Nebenwirkungen führen kann, ist eine Selbstmedikation im Allgemeinen nicht empfehlenswert. Eine Absprache mit dem Naturheilarzt, der über solide Kenntnisse der Phytotherapie verfügt, ist stets anzuraten. Er kann die Patienten genau über die komplexen Wirkstoffe der Heilpflanzen sowie ihre Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten aufklären. Die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Nebenwirkungen ist sehr gering, wenn ein pflanzliches Arzneimittel vorschriftsmäßig angewendet wird.

Begleittherapie mit Papilloma Virus D8, Carzinominum, Viscum album D1, Sulfur D12, Selen, Zink, Enzyme, Boswelia (Fairvital).

Naturheilkundliche Therapien führen nach unseren langjährigen medizinischen Erfahrungen häufig bei Zellveränderungen PAP III (auch IV), die durch Papilloma-Viren hervorgerufen werden, zur Normalisierung der Befunde.

Häufige Mangelzustände: Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Orthomolekulare Therapie verschafft Abhilfe

Die orthomolekulare Therapie beruht im Wesentlichen auf der Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen, die tragende Säulen für die Gesundheit sind. Vor allem Vitamine fehlen häufig.

Viele Krankheiten entstehen durch einen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen oder/und Enzymen, der durch Nahrungsergänzungsmittel wieder ausgeglichen werden kann. Körper und Organismus können dadurch positiv beeinflusst und unterstützt werden. Weil die Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme – mit wenigen Ausnahmen - über die Nahrung aufgenommen werden, bezeichnet man die entsprechenden Präparate als „Nahrungsergänzungsmittel“.

Für den täglichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Liste mit durchschnittlichen Einnahmemengen im Grammbereich veröffentlicht. Da diese Richtwerte für Menschen mit einer durchschnittlichen Körper- und Umweltbelastung empfohlen werden, können sie den Lebensumständen entsprechend nach oben oder unten korrigiert werden.

Vor der Verordnung von Nahrungsergänzungsmitteln steht eine gründliche, aber kostenintensive Untersuchung des Patienten: Blut, Urin, Stuhl, Speichel, Schweiß und/oder Haar werden dabei auf ihren Vitamin- und Mineralstoffgehalt getestet.

Beim EAV-Test werden Umweltbelastungen und vorliegende Erkrankungen auch mit einbezogen, so dass nach der Testauswertung ein individueller Vitalstoff- Zufuhrplan für den Patienten erstellt werden kann. Die dabei empfohlenen Einnahmemengen an Vitaminen und Mineralstoffen gelten nur für die Krankheitsphase und sind nach der Gesundung wieder zu ändern.

Beispiel: B-50Vitamin B- Komplex

Hauptinhaltsstoffe: 1 Tablette enthält je 50 mg B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacinamid), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin) und B12 (Cobalamin), außerdem 50 mg Biotin, 400 mg Folsäure, 50 mg PABA, 50 mg Cholin (Bitatrate) und 50 mg Inositol.

B-50-Vitamin-B-Complex enthält die wichtigsten Faktoren für das Nervensystem. Als Co-Enzyme wirken sie in den verschiedenen Enzymsystemen des Stoffwechsels mit, wandeln Kohlenhydrate in Energie um und nehmen außerdem am Fett- und Proteinstoffwechsel sowie der Erhaltung des Muskeltonus im Verdauungstrakt teil. Sie sind wichtig für die Nerven, Schleimhaut, Leber, Haut und Haare. Zudem senken B-Vitamine das Homocystein und sind deshalb wichtig für die Arteriengesundheit.

Hypoallergene Inhaltsstoffe: Die Tabletten sind frei von Zucker, Salz, Stärke, Hefe, Mais, Getreide, Soja, Milch und Zusatzstoffen. Für Vegetarier geeignet.

Empfohlene Einnahmemenge: 1 Tablette pro Tag, vorzugsweise während des Essens.

Vitamin C & Knoblauch

Fischölkonzentrat / Flachsöl

Omega 3 aus Lebertran, Flachsöl, Algenöl

Hauptinhaltsstoffe (Beispiel): Jede Softkapsel enthält Omega-3-Fettsäure, 160 mg Eicosapentaenoic Säure (EPA) und 240 mg Docosahexaenoic Säure (DHA).

Fischöl enthält essentielle Omega-3-Fettsäuren. Sie haben die Fähigkeit, alle Funktionen zu regeln, die für das Zellwachstum und für die Zellregeneration notwendig sind. Sie regulieren die Blutfette, das Cholesterin und verhindern die Verklumpung der Blutplättchen (Plaque).

Weitere Inhaltsstoffe: Fischölkonzentrat, Gelatine, Glycerin, Wasser und natürliches Vitamin E.

Empfohlene Einnahmemenge: 1-2 Softkapseln 1-3 x pro Tag, vorzugsweise während des Essens.

Leinöl Pflanze: Gemeiner Lein/Flachs

Als vegane Variation der Omega-3 Fettsäuren können auch Präparate mit Leinöl (Flachsöl) verwendet werden.

Spezifische Zytozyme

Das bekannteste der Organpräparate ist die Thymusdrüse, die sowohl als Extrakt oder in homöopathischer Potenzierung eingesetzt werden kann. Auch für allen anderen Organe können solche homöopathischen Organpräparate eingesetzt werden, z.B. Valvula mitralis für die Mitral-Herzklappe, Plexus cardiacus für den Herznerv oder Cerebrum für das Gehirn.

Dr. Voll war der wichtigste Entdecker und Entwickler dieser Therapierichtung. Zytozyme sind die wirksamen Inhaltsstoffe der Zelle.

Nächtliches Wasserlassen

Meist auf Grund einer Nierenbelastung. Häufig finden sich folgende Belastungen am Akupunkturpunkt Nieren:

  • Streptokokken
  • Chlamydien
  • E. Coli
  • Pyocyaneus
  • Proteus
  • Mykoplasmen
  • EBV
  • Viren
  • Schwermetalle

Zur Nierenentgiftung von Schwermetall-Belastungen und anderen Giften geben wir begleitend oft antientzündlich Enzyme und Weihrauch hochdosiert, die Nosode Pyelonephritis D8 Globuli 3 x 5 tgl., sowie Organpräparate Ren D5 10 Amp. oral, (Fa. Wala) oder Cytozyme Kidney 3 x 1 Tbl.

Die auch oft fehlenden Mikronährstoffe Zink und Selen werden ebenfalls oft oral verabreicht. Pflanzlich passt meist die Kräutermischung Multiplasan M 33 mit 3 x2 Tbl. oral zum Essen.

Bei angegebener geringer Trinkmenge empfehlen wir am Vormittag schon einen halben Liter Nierentee, auch mit Honig, zu trinken, auch beim oft fehlenden Durstempfinden. Empfohlene Tagesmenge: 2 Liter.

Therapiebeispiel Nierenbelastung:

  • Silent inflammations:
    • Nosode Streptococcus hämolyticus D8 3 x 5 Globuli
    • Nosode Chlamydia trachomatis D8 3 x 5 Globuli
  • Begleitmittel:  Solidago D6 3 x 1 Tabl.
  • Organpräparate (Zytozyme speziell für dieses Organ)
    • 10 Amp. Renes D5, alle 2 Tage oral
    • 10 Amp. Thymus D5, im Wechsel, alle 2 Tage
  • Orthomolekular: Zinkorotat 25 mg 1 x 1 Tabl., Wobenzym 3 x 1
  • Homöopathisches Einzelmittel (ausgetestet), z.B. Hyoscyamins Arsenicum C30 etc.
Messpunkt Haarausfall: Niere 1D, mediale Fuß-Seite

Nächtliches Wasserlassen, die Nykturie, sehen wir als ein zu wenig beachtetes Krankheitssymptom für eine leichte Nierenbelastung an. Der Nieren-Laborwert Kreatinin ist dabei meist normal, er spricht sehr spät an.

Die sehr häufige Nykturie ist oft heilbar. Die Patienten sind dafür sehr dankbar, denn nächtliches Wasserlassen stört den Nachtschlaf oft sehr erheblich, und damit den gesamten Allgemeinzustand.

Nykturie, Bluthochdruck oder chronische Müdigkeit kann häufig auch mit Nierenbelastungen zusammenhängen, welche auch an Haarausfall, Bluthochdruck, an Ängsten oder an Ödemen (Gewebewassersucht) erkennbar sind.

Eine pflanzliche Therapie ist auch hier angesagt: Bei chronischen Nierenbelastungen behandeln wir nach der EAV-Medikamenten-Testung häufig mit Nierenkapseln (Fairvital), Multiplasan M. 33, Solidago oder Reneel und können damit gute Erfahrungswerte vorweisen.

Neben Schwermetallen sind Streptokokken-Resttoxine als Ursachen häufig.