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Mitralklappe, Aortenklappe – Ursachen, Therapie

Mit der EAV lassen sich die vier Herzklappen an den kleinen Fingern vor dem Endgelenk und an der Innenhand einzeln messen. Oft finden sich dort im Resonanztest Viren und Resttoxine von Bakterien.

Die Organpräparate sind Valvula Aorta, Valvula Mitralis und Tricuspidalis. Antientzündlich wirken oft Enzyme, Curcuma, Weihrauch. Weißdorn herzstärkend und Strophanthus D4 (Fa. Sanum).


Granatapfel | Alea cepa | Schisandra | Arnika | Weißdorn

Lippenherpes, Herpes Zoster/Gürtelrose

Die chronischen Lippenherpes-Bläschen treten meist mit anderen Infekten, bei Stress oder Sonneneinstrahlung auf. An der Lippe werden sie erfolgreich chemisch unterdrückt, wenn rechtzeitig begonnen wird.

Als subchronischer Infekt „lauern“ sie ständig im Nervensystem. Bei Erkrankungen im Nasenbereich treten stärkere Beschwerden auf. Selten befallen sie auch innere Organe wie Leber und Gehirn.

Ein schwerwiegender Fall war eine 55-jährige Patientin, die seit sieben Jahren immer wieder Herpesinfekte der Hornhaut des linken Auges mit stärksten Schmerzen durchmachte. Bettruhe und Cortisonsalbe wurden notwendig, zuletzt alle 14 Tage.

Die Nosodentherapie mit Herpes Simplex als Globuli und in Ampullen sowie mit Begleitmitteln zog sich über neun Monate ungewöhnlich lange hin. Seit fünf Jahren besteht bei ihr jetzt aber Beschwerdefreiheit für diese „unheilbare“ Krankheit.

Gürtelrose wird durch einen zweiten Infekt mit dem Windpocken-Varizellen Virus, dann bezeichnet als Herpes Zoster, verursacht. Auch hier leiden viele Patienten lange chronisch an Restbeschwerden. Häufig konnten diese mit Nosoden und homöopathischer Begleitung gebessert werden.


Häufig nach Covid 19 und bei Long Covid

EAV-Messpunkt: Niere 1 D (Fuß)

Wachstum und der Aufbau der Haare sind von einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen abhängig. So kann Haarausfall z.B. durch eine Unterversorgung von B-Vitaminen und Zink verursacht sein.

Durch einen Mangel von Vitamin A, Beta-Karotin oder Vitamin B5 können die Haare nicht nur stumpf und brüchig werden, sondern verlieren auch ihren Glanz. Vitamin C regt das Wachstum der Haare an und Vitamin B5ist wichtig, weil es Wasser in den Haaren bindet, so dass sie nicht brüchig werden und ihren natürlichen Glanz behalten.

Zinkmangel liegt bei unseren Messungen häufig vor, Biotin (Vitamin H) fehlt relativ selten.

Ursachen von Haarausfall

Unser Interesse gilt vor allem den Ursachen des Haarausfalls. Deswegen haben wir in den letzten Jahren eine Fallstudie mit über 200 PatientInnen durchgeführt, die leichten, schwer diffusen oder kreisrunden Haarausfall hatten. Mit Hilfe unseres computergestützten Diagnosesystems, der Elektroakupunktur nach Voll (EAV), haben wir über einen bestimmten Akupunkturpunkt für Haarausfall (Niere 1d) die Ursachenkombinationen für diese Erkrankung untersucht und kamen zu überraschenden Ergebnissen:

Subchronische und toxische Nierenbelastungen z.B. mit Bakterien, Viren und Schwermetallen wurden dabei häufig erfasst, die symptomarm sind und infolgedessen von den Laborwerten nicht erkannt werden. Weitere Auffälligkeiten waren chemische Gifte sowie Schwermetallbelastungen.

Selten wurde Haarausfall durch Hormonstörungen hervorgerufen; nur natürliche Hormone wie die aus der Yamswurzel sollten dann eingesetzt werden. Häufig waren Vitaminunterversorgung und Spurenelemente-Mangel beteiligt.

Auch bei hormonellen Störungen mit Haarausfall sollten pflanzlichen Mittel eingesetzt werden. Bei Vitamin- und Spurenelemente-Mangel als Ursachen für Haarausfall wird orthomolekulare Therapie eingesetzt: einerseits B-Vitamine über Vitaminpräparate, andererseits Zink und Selen über Mineralstoffpräparate.

Zur Basistherapie ist eine zusätzliche Ernährungsumstellung auf vitamin- und rohstoffreiche Kost empfehlenswert. Haarausfälle, welche durch subchronische bakterielle und virale Nierenbelastungen, chemische Gifte und Schwermetallbelastungen verursacht wurden, können mit Hilfe einer Entgiftungstherapie behandelt werden.

Die langfristige Ursachenvermeidung gehört ebenso zum naturheilkundlichen Therapieprogramm, das nach einer individuellen Verordnung auch kombiniert werden kann und nach mehreren Wochen schon zu einer wesentlichen Besserung oder Heilung des Haarwuchses bzw. Haarnachwuchses führen kann.

Bei totalem Haarausfall war die Motivation für eine mehrmonatige Zusammenarbeit seitens der Patientinnen notwendig: Auch in solchen Fällen besteht Anlass zum Optimismus, wie wir aus Erfahrung wissen und wie es unsere Fallstudie auch zeigt.

Pflanze der Bibel – Granatapfel zur Rückbildung von Arteriosklerose

Granatapfel enthält Ellagsäure, welche Chromosomen, Zellen und Gewebe schützen und die kardiovaskuläre Gesundheit unterstützen kann. Der Granatapfel ist eine hervorragende Quelle für Kalium, Vitamin C und vor allem großer Mengen sekundärer Pflanzenstoffe, wie Polyphenole (Flavonoide, Tannine).


Zusammenfassung der anti-arteriosklerotischen Mechanismen:

  • Neutralisierung von freien Radikalen durch direkte und indirekte anti-oxidative Wirkung
  • Senkung des Blutdrucks durch ACE-Hemmung (bei 70% der Patienten)
  • Reduktion der Thrombozyten-Aggregation
  • Reduktion des Gesamt-Cholesterins und LDL-Cholesterins bei Diabetikern
  • 90% Reduktion der Oxidation von LDL-Cholesterin sowie Steigerung der Paraoxonase

Granatapfel hat Effekte auf Makrophagen (Schaumzellen):

  • Ausgeprägte Reduktion von intrazellulärem oxidativem Stress
  • Erhöhung des intrazellulären L-Glutathion s, Reduktion von Peroxiden und oxidiertem LDL-Cholesterin
  • Aktivierungshemmung von NF-Kappa-B und Hemmung von TNF-alpha in Endothelzellen, Deutliche Verbesserung der NO-Aktivität durch Synthesesteigerung und anti-oxidative Stabilisierung

Positive Wirkungen auf Herz und Gefäße

Granatapfel führt zu Verbesserung der Myokarddurchblutung bei KHK-Patienten sowie zur Reduktion von arteriosklerotischen Gefäßablagerungen und Bluthochdruck (Placebo-kontrollierte, randomisierte Phase-2-Studie an Patienten mit Karotis-Stenose - Literatur: Jacob LM (2007) Granatapfel: Prävention und adjuvante Ernährungstherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. EHK 56:602-610.)